09.07.2014 in Pressemitteilungen
Die AfA Rhein-Neckar (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen) begrüßt den Beschluss des Bundestags einen gesetzlichen Mindestlohn ab 2015 von 8,50 Euro einzuführen.
Dieser wird deutschlandweit in allen Branchen gleich sein und allein in Baden-Württemberg werden davon ca. 500.000 Menschen und bundesweit etwa 4 Mio. profitieren. „Der jahrelange Kampf unserer Arbeitsgemeinschaft zusammen mit den Gewerkschaften trägt nun endlich Früchte!“ so die AfA- Kreisvorsitzende Cordula Becker. „Eine Haltelinie gegen Lohndumping und Ausbeutung war längst notwendig in einem wirtschaftlich starken Land wie Deutschland.“
Bei dem von 89% der Abgeordneten beschlossenen Gesetz gibt es gewisse Ausnahmen:
- Für Langzeitarbeitslose gilt er erst nach 6 Monaten
- Für ZeitungszustellerInnen und SaisonarbeitnehmerInnen gibt es eine Übergangsphase, die bis 2017 begrenzt ist
- Jugendliche unter 18 (also auch Auszubildende bis zu diesem Alter), sowie PranktikantInnen während Ausbildung oder Studium (bei einer Dauer bis zu 3 Monaten) sind ganz von der Regelung ausgenommen.
Grundsätzlich gilt der Mindestlohn auch für PraktikantInnen mit Berufsabschluss. Der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz erklärte: „Für die Auszubildenden hofft die Landes-AfA auf das Einsetzen einer Kommission, die hier Mindestregelungen festsetzt.“
Die AfA Rhein-Neckar wird sich gemeinsam mit den Gewerkschaften dafür einsetzten, dass die aktuellen Ausnahmen vom Mindestlohn auf Dauer nicht bestehen bleiben. „Für die uns überwiegen dennoch die Vorteile des Mindestlohns: Das ist ein enormer Gewinn für alle ArbeitnehmerInnen, die bisher zu einem unwürdigen Lohn arbeiten mussten. Der Mindestlohn ist ein zukunftsfähiger Schritt in die richtige Richtung“ so Cordula Becker abschließend.
08.11.2013 in Allgemein
Da Sinsheim in den letzten Jahren regelmäßig zum Ziel von Kundgebungen der Neonazis wird, ist es wichtig, über ihre Hintergründe zu informieren. Deshalb organisierte das Bündnis für Toleranz in Sinsheim in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Erler-Forum und unterstützt durch die AfA Rhein-Neckar die Ausstellung: "Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen. Baden-Württemberg für Toleranz und Menschlichkeit." Die Ausstellung wird noch bis zum 08.11. von 08:00 bis 18 Uhr im Musiksaal der Kraichgau-Realschule in Sinsheim zu sehen sein.
08.10.2013 in Pressemitteilungen
Schon zum sechsten Mal organisierte der Internationale Gewerkschaftsbund am 7.10.2013 den „Tag der menschenwürdigen Arbeit“.
Gewerkschaften fordern hierbei
uneingeschränkte Achtung der menschenwürdigen Arbeitsbedingungen
weltweit gute Arbeitsbedingungen.
Die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter in Bangladesch sind ein trauriges Beispiel dafür, wie wichtig es ist sich dafür einzusetzen und zu engagieren. Der Mindestlohn liegt bei 30 € im Monat, gefordert wurden 75 €. Zuletzt schlugen die Demonstrationen in Gewalt um, durch den Eingriff von Sicherheitskräften und der Wut der Demonstranten, dass sie manchmal weniger wert sind „als ein Tier“.
Als AfA Rhein-Neckar treten wir auch für einen Mindestlohn in Deutschland ein, damit
27.09.2013 in Anträge
Gemeinsam sprechen sich die SPD Mitglieder und AfA Rhein-Neckar in Brühl am 30.9.13 gegen eine große Koalition mit der CDU/CSU nach der Bundestagswahl 2013 aus. Wir fordern die SPD-Mitglieder und SPD-Gremien auf, sich ebenfalls dagegen auszusprechen. Falls das zur Koalitionsfrage entscheidende Gremium diesem nicht folgen kann, dann fordern wir, dass das „WIR“ entscheiden zur Koalitionsfrage soll. Dieser Mitgliederentscheid soll vor der Aufnahme von Koalitionsverhandlungen durchgeführt werden. Der Mitgliederentscheid darf nicht nur über das Internet stattfinden, sondern muss auch Mitgliedern ohne Internet ermöglicht werden, da viele Mitglieder noch ohne Internet sind.
25.09.2013 in Pressemitteilungen
Die AfA Rhein-Neckar ist gegen eine große Koalition mit der CDU/CSU nach der Bundestagswahl 2013 und fordert die SPD auf dem Parteikonvent am 27.September 2013 auf, sich ebenfalls dagegen auszusprechen oder das WIR entscheiden zu lassen und einen Mitgliederentscheid durchzuführen.
Begründung:
Die inhaltlichen Unterscheide zwischen SPD und CDU/CSU und einer gerechten Politik der SPD, passen nicht zusammen. Die Bundeskanzlerin Frau Merkel und die CDU machen eine inakzeptable konservative Politik des Taktierens, des Verschleppens und Vertagens. Die Reformen zur Energiewende, Mindestlöhne, Mindestrente, Frauenquote in Aufsichtsräten, die EU-Richtlinie zum Bankgeheimnis, so wie die gemeinsame europäische Wirtschafts-, Steuer- und Finanzpolitik wurden nicht umgesetzt. Ausnahme die Flensburger Verkehrssünderkartei.
Die CSU will eine PKW-Maut für Ausländer, die gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz u.a. verstößt und wird mit aller Macht versuchen, dies durchzusetzen. Das unsinnige Betreuungsgeld wird die CDU/CSU nicht abschaffen und dieses geht zu Lasten von Kindergartenplätzen, der Bildung und der Infrastruktur.
Auch der Unterschied zwischen einem gesetzlichen Mindestlohn und einer Lohnuntergrenze ist so immens gegensätzlich, dass eine Große Koalition unvorstellbar ist. Frau Merkel und ihre Partei haben unserem Land und den Menschen mit ihren realen Bedürfnissen wenig genützt. Aus Gesprächen wissen wir, viele Mitglieder und auch BürgerInnen, die uns gewählt haben, wollen lieber eine starke Opposition oder andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, als Angela Merkel zur Kanzlerin zu machen.
24.09.2013 in Anträge
Die baden-württembergische Landesregierung und insbesondere das zuständige
Ministerium werden hiermit aufgefordert, umgehend einen Gesetzesentwurf zur
Verbesserung des bestehenden baden-württembergischen Nichtraucherschutzgesetzes
vorzulegen. Kern dieses Gesetzesentwurfs muss ein absolut ausnahmsloses Rauchverbot – in Analogie mit dem Bayerischen Gesetz –insbesondere in allen Gaststätten, geschlossenen
Gesellschaften, Bars, Kneipen, Cafés, Diskotheken, Festzelten und vergleichbaren
Einrichtungen sein. Arbeitsstätten in Innenräumen sollen zukünftig grundsätzlich rauchfrei
sein. Der gesetzliche Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens ist ein
ursozialdemokratisches Thema,allen Arbeitnehmerrinnen und Arbeitnehmer muss der
gleiche Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zuteil werden, die Beschäftigten in der
Gastronomie dürfen nicht länger Beschäftigte zweiter Klasse sein.
18.06.2013 in Ankündigungen
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,
12.06.2013 in Anträge
Wir fordern die Grün-Rote Landesregierung auf, endlich die Einführung des Bildungsurlaubes umzusetzen, siehe Seite 16 vorletzter Absatz des Regierungsprogramms:
„Angelehnt an die Gesetzgebung der meisten anderen Bundesländer werden wir für Baden-Württemberg eine bezahlte Bildungsfreistellung von 5 Arbeitstagen pro Jahr einführen.“
Begründung:
Die Einführung des Bildungsurlaubes würde praktisch keine Kosten verursachen und wäre einfach und würde wenige personelle Ressourcen binden. Analoge Regelungen bestehen bereits in fast allen Bundesländern (außer Bayern), auf die zurück gegriffen werden können.
30.04.2013 in Ankündigungen
Herzliche Einladung zum gemeinsamen Stand von AfA Rhein-Neckar und AsF Rhein-Neckar am 1. Mai nach Heidelberg! Ab 09:30 Uhr findet ihr uns dort auf dem Marktplatz.
Die Demo beginnt am Bismarckplatz, Treffpunkt ist 10:00 Uhr. Am Kundgebungsplatz werden Thomas Wenzel (DGB Kreisvorsitzender Heidelberg/Rhein-Neckar) und Ulrike Noll (GEW Kreisvorsitzende Rhein-Neckar/Heidelberg) sprechen.
Wir freuen uns auf euch!
09.04.2013 in Pressemitteilungen
Kein Stellenabbau bei Microm International GmbH und sofortige Aufnahme neuer Verhandlungen
"Die AfA Rhein-Neckar, sowie die SPD Rhein-Neckar, verurteilen die Bestrebungen beim Medizingerätehersteller „Microm International GmbH“ den Standort Walldorf mit ca. 100 Beschäftigten zum 1. April 2014 zu schließen.